Dass der Januar nicht mein Lieblingsmonat ist, habe ich in den knapp zehn Jahren, seit ich hier blogge, bestimmt schon mal erwähnt. Und ich meine festgestellt zu haben, dass ich in guter Gesellschaft bin. Weißt Du, was mich an diesem ersten Monat verrückt macht? Der Körper ist oft noch müde (Nein, der Weihnachtsurlaub ist nicht immer und für alle erholsam) und die Infekte feiern frühzeitig Karneval. Wenn der Schnee kommt … ist es in den ersten paar Stunden wunderschön, leuchtende Kinderaugen zu sehen. Bald drängt sich aber die Frage „Wie komme ich morgen von A nach B?“ auf. Werden die Straßen frei sein? Wie kommt die Bahn damit zurecht? Und währenddessen quillt die Agenda über von Terminen! Messeauftritt hier, Neujahrsempfang da, Jahresmitgliederversammlung 300 km entfernt, die ersten wichtigen Kundentermine …

Zum Glück heißt der Januar aber nicht so, weil man zu allem „JA“ sagen muss. Auf sich selbst und den Körper zu hören, bleibt wichtig. Jetzt erzähle ich Dir, welche Prioritäten ich gesetzt habe und was ich erleben durfte. Schreibst Du mir in den Kommentaren, wie Dein Januar war oder postest mir Deinen Januarrückblick? 

Berufliche Highlights – abgesehen von der BoE

Ich hätte nie gedacht, dass ich das je behaupten würde, aber ich glaube inzwischen genug von der Best of Events 2026 berichtet zu haben. Nicht nur in meinem letzten Blogeintrag, sondern auch in meinem LinkedIn-Feed findest Du Eindrücke, Rückblicke und Ideen.

Möchtest Du etwas wissen, das ich nicht explizit erwähnt habe? Schreibe mir gerne einen Kommentar oder eine Nachricht!

Die VKD-Jahresmitgliederversammlung in Fulda

Die Mitgliederversammlung unseres Berufsverbandes (Verband der Konferenzdolmetscher) in Fulda am 24. und 25. Januar war dieses Jahr ein Familienausflug im wahrsten Sinne des Wortes. Sie war nicht nur eine Gelegenheit, meine berufliche Familie – die geschätzten Verbandskolleg:innen – wieder zu umarmen, sondern meiner echten vierköpfigen Familie ein Wochenende in einer neuen Stadt zu gönnen.

Während ich mit Flavio in der Versammlung saß und liebevolle Blicke erntete, tobte sich Mathilde mit Papa in der Kinder-Akademie Fulda aus.

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Copyright: Verband der Konferenzdolmetscher

Abwechslungsreiche Einsätze

Nach dem Wochenende in Fulda hatte ich zwei Dolmetscheinsätze hintereinander, die nicht unterschiedlicher hätten sein können. Am Montag, den 26. Januar, durfte ich bei einer neuropsychiatrischen Begutachtung für einen italienischen Patienten dolmetschen. Es war schon lange her, dass ich in einem ähnlichen Setting gedolmetscht hatte, und ich stellte mal wieder fest, wie gerne ich das mache.

Am 27. Januar war ich in Düsseldorf für einen DAX-Konzern im Einsatz, als Teil eines eingespielten Teams, das die großartige Monika Ott zusammengestellt hat und mehrfach jährlich für diesen Kunden dolmetscht.

Strategiewechsel

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In dem Monat der guten Vorsätze habe ich eine strategische Entscheidung getroffen.

In meinem Novemberrückblick hatte ich verraten, dass ich gerne mehr ortsunabhängig, von zu Hause aus, arbeiten möchte.

Zugleich habe ich festgestellt, dass es mir fehlt, B2C-Content zu produzieren. Das alles hat mich zu folgender Entscheidung gebracht:

  • Hier im Blog und auf LinkedIn möchte ich mich von nun an auf das Thema „Events mit Impact“ konzentrieren, um mit Profis ins Gespräch zu kommen, die zusammen mit mir internationale Events auf die Beine stellen möchten. Der B2B-Fokus bleibt.
  • Auf Instagram möchte ich meine kreative Ader für B2C-Inhalte (nachhaltiger und gesunder Lebensstil) wieder mehr ausleben, um Gleichgesinnte kennenzulernen und mit Marken ins Gespräch zu kommen, die von meinen Schreibkünsten auf Italienisch und Deutsch profitieren möchten. Folgst Du mir dort schon?

Private Ups and Downs

Kleine Kinder im Winter groß zu ziehen ist wohl nichts für Feiglinge! Die gute Nachricht: Ich kann anscheinend auch in beängstigenden Situationen die Ruhe bewahren. Dabei hilft mir mein Mann, der medizinisch ausgebildet ist und sehr gut deeskalieren kann. Als Flavio neulich über 40 Grad Fieber hatte, packte ich ihn nach telefonischer Rücksprache mit dem Papa warm ein und ging mit ihm zur Apotheke um Perdolan (für die Laien: Paracetamol für Kleinkinder) zu kaufen.

Nach ca. 48 Stunden und 3–4 Dosen Perdolan hörte das Fieber endlich auf, zu steigen.

Fazit: Starke Nerven haben wir. Nichtdestotrotz freue ich mich, wenn der Winter vorbei ist.

Wie schön, dass wir am Wochenende die ersten Krokusse entdeckt haben! So was lässt Kinderaugen auch leuchten.

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