Das stand auf dem Plan, als ich mich Mitte Juli mit diesem Beitrag in die Sommerpause verabschiedet habe: Kurzurlaub mit der Familie bis an die Ostsee und zurück – mit Etappen in Hannover, Lübeck und Schwerin. Anschließend eine Woche an der Riviera mit den Nonni.
Und ja, wir hatten eine sehr schöne Zeit: neue Orte entdeckt, Neues gelernt, Erinnerungen als Familie geschaffen. Doch kann ich sagen, dass ich mich komplett erholt habe? Du ahnst es schon. Darüber, ob man mit Kleinkindern im Urlaub überhaupt entspannen kann, diskutiert aktuell gefühlt halb LinkedIn, zumindest in der Bubble, in der ich unterwegs bin. In meinem Fall kam erschwerend dazu, dass einige Kunden auch im Hochsommer sehr geschäftig waren und mich mit kleinen, aber dringenden Projekten gut auf Trab gehalten haben.
War das schlimm? Sagen wir mal ehrlich: Ein bisschen mehr Erholung im wahrsten Sinne des Wortes hätte nicht geschadet. Doch inzwischen haben diese Ferien eine Erkenntnis mit sich gebracht.
Urlaub, der nach Arbeit schmeckt
Die Vorstellung war: Ich entspanne und arbeite höchstens ein Stündchen frühmorgens, während der Rest der Familie noch schläft. Das hat auf Kurzurlaub Nr. 1 ziemlich gut geklappt und war auch gut so. Es gab schließlich viel zu besichtigen und zu erleben (Lübeck und Schwerin waren für uns eine Entdeckung).
Auf Kurzurlaub Nr. 2 in Rimini, der eigentlich viel „chilliger“ hätte werden müssen, eher weniger. Dort habe ich gefühlt auch während aller Mittagsschläfchen gearbeitet und musste ein paar schöne Momente am Strand verpassen, da ich im Call steckte. Zum Glück waren die Großeltern auch dabei. Es ging zum Teil um Textprojekte, die keine Woche warten konnten oder wollten. Zum anderen um Anfragen und Ideen für den Herbst, die ich nicht einfach liegen lassen wollte.
Was wäre die Alternative gewesen? Alle auf meine Rückkehr vertrösten. Das wäre vielleicht in dem einen oder anderen Fall sogar ohne gravierende Konsequenzen möglich gewesen.
Doch ich kenne mich selbst und weiß, dass mich das in der Woche nach dem Urlaub – und nach dem Rückflug alleine mit zwei Kindern – überwältigt hätte. Außerdem bin ich und bleibe ich Mutter zweier Kleinkinder in den Sommerferien. Egal wie gut organisiert ich bin, hätte ich nicht plötzlich 12 Stunden am Tag arbeiten können, um alles nachzuholen.
Sanfter Wiedereinstieg
Stattdessen war ich in der ersten Woche nach dem zweiten „Urlaub“ verhältnismäßig gut gelaunt. Erstens war ich froh, das alles hinter mir zu haben: den Rückflug, den Dolmetschauftrag am Tag nach der Rückkehr, die Hitze Norditaliens. Bei überschaubaren To-do-Listen konnte ich endlich wieder Luft holen, ausmisten, die eine oder andere Freundin anrufen und Zeit mit den Kindern verbringen.
Die schönen Erinnerungen bleiben, werden aber nicht romantisiert, da ich in der Zeit auch richtig jonglieren musste.
Die Erkenntnis ist also, dass ich eher Team „Im Urlaub darf gearbeitet werden“ bin. Und Du? Eher „Abschalten auf Biegen und Brechen“?
Was ansteht
Langsam füllt sich auch der Terminkalender für den Herbst. Langsam, aber sicher. Die ersten Anfragen für internationale Events und Dolmetscheinsätze trudeln ein. Stammkunden planen ihre internationalen Marketingkampagnen. Und natürlich bin ich gut darin, jede Lücke im Kalender mit Netzwerkveranstaltungen zu füllen, wie unter anderem:
- diverse Side-Events im Rahmen der Start-up Week in Düsseldorf vom 7. bis 11. September
- das Treffen der Community „It’s a Parents Thing*“ im Rahmen der Dmexco in Köln am 24. September
- das Meet Germany Summit (Forum) im Fußballmuseum Dortmund am 30. September.
*It’s a Parents Thing ist die Community, von der ich in meinem Junirückblick schon berichtet hatte.
Und dann wäre da noch das Impact Festival in Frankfurt im November. Mal schauen, ob ich wieder eine Akkreditierung bekomme.
Melde Dich
Wenn Du ein internationales Event im Herbst planst und vor gewissen Herausforderungen stehst, unterstütze ich Dich gern. Lass uns schon mal einen kostenlosen Call vereinbaren. Du hast ja nichts zu verlieren.
Ach ja, und melde Dich natürlich auch, wenn Du bei einem der oben erwähnten Events dabei bist. Aber das brauche ich inzwischen nicht extra zu erwähnen, oder?



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