Und dann war er vorbei – der Winterschlaf. Nein, nicht meiner: Ich baue auch in den „ruhigen“ Monaten weiterhin an meinem Bienenstock (und gucke aktuell anscheinend auch viel zu viel „Biene Maja“ mit meiner Tochter). Aber nun erwachen langsam auch die Kund:innen. Während die Narzissen aus dem Boden schossen, trudelten die ersten Anfragen für Termine im Frühling und Sommer ein. Hier und da brauchten italienische Texte für Online-Auftritte einen Frühjahrsputz. Und andere Projekte nahmen Fahrt auf.
Meistens habe ich ab März immer weniger Zeit für meinen eigenen Content, was an sich aber natürlich nicht so schlimm ist. Denn letztendlich bin ich glücklich, wenn andere durch meine Unterstützung wachsen und gedeihen – nicht nur in den eigenen vier Wänden.
Berufliche Highlights
Auch wenn im Monat des Frühlingserwachens nichts Spektakuläres passiert ist, war ich froh, an mehreren Fronten einfach einen Schritt weiterzukommen.
Offizieller Startschuss gefallen
In meinem Februarrückblick hatte ich angekündigt, dass ich demnächst eine Premiummarke beim Aufbau ihres Auftrittes in Italien unterstützen würde. Am 16.03. habe ich den Werkvertrag unterschrieben und eine Woche später die Arbeit begonnen. Aktuell analysiere ich den Markt und die Mitbewerber in Italien. Auf dem Plan stehen noch Keyword-Recherchen, die Erstellung von Glossaren und Styleguides sowie die Anpassung des Tone of Voice für die neue Zielgruppe.
Aus dieser Zusammenarbeit erhoffe ich mir, viel zu lernen, was die Positionierung und Lokalisierung einer Marke auf einem neuen Markt angeht.
Ein schönes Wiedersehen
Die Sitzung eines europäischen Betriebsrates, die simultan in ca. 10 Sprachen gedolmetscht wurde, war eine willkommene Gelegenheit, viele Kolleg:innen und die italienischen Delegierten nach ein paar Monaten wiederzusehen. Letztere wissen es inzwischen sehr zu schätzen, oft die gleichen, inzwischen gut eingearbeiteten Dolmetscher:innen für ihre jeweilige Sprache vorzufinden. Und sich darauf verlassen zu können, dass ihre Wortbeiträge, die zum Teil sehr emotional sind, mit allen richtigen Nuancen übertragen werden.
Open Coffee Maastricht – auf Deutsch?
Beim letzten Open Coffee im Stadtrat Maastricht wurde meine Idee, zweisprachige Treffen auf Deutsch und Niederländisch zu organisieren, gut angenommen. Zu diesem Zweck habe ich zusammen mit drei anderen Mitgliedern des Netzwerkes eine Taskforce gebildet, die Möglichkeiten erkundet und Kontakte auf der deutschen Seite der Grenze knüpft und pflegt.
Wohnst Du im Grenzgebiet Deutschland-Belgien-Niederlande und möchtest auch ohne Grenzen netzwerken? Dann schreibe mir eine Nachricht oder einen Kommentar, damit ich Dich auf dem Laufenden halten kann.
LinkedIn: wichtige Erkenntnisse bisher
Im Februarrückblick hatte ich Dir erzählt, dass ich meine Aktivität auf LinkedIn professioneller angehen möchte. Unter anderem habe ich mein Profil optimiert und angefangen, im Schnitt dreimal die Woche zu posten. Hier ein paar Erkenntnisse, die ich bisher gewonnen habe:
Eigene Beiträge:
- Die meisten Impressionen und Interaktionen bekommen Beiträge, in denen Menschen zu sehen sind.
- Es lohnt sich, immer zur gleichen Uhrzeit zu posten: Meine Beiträge gehen immer um 8 Uhr raus (Dazu kann man auch die Planungsfunktion von LI nutzen).
- In der Stunde danach ist es ratsam, so schnell wie möglich auf Kommentare zu reagieren.
Engagement und Netzwerken:
- Ja, es lohnt sich, viel bei anderen zu kommentieren, ABER:
- Die Kommentare sollten schon ein bisschen Mehrwert bieten, z. B. Fragen beantworten, die der Originalbeitrag stellt, oder Beispiele liefern. Sonst werden sie ignoriert.
- Das eigene Profil sollte vorab optimiert werden, denn andere sehen, wer gerade kommentiert und schauen sich bei Interesse das Profil näher an.
Und ganz wichtig: Kommentieren bringt sowohl für den Kommentierenden als auch für den Originalbeitrag mehr Sichtbarkeit als Teilen!
IMEX 2026: Der Countdown läuft!
Wie Du vielleicht auf LinkedIn schon gesehen hast, habe ich angefangen, mich strategisch auf die IMEX vorzubereiten. Denn das eigentliche Netzwerken beginnt schon vor der Messe.
Auch dieses Jahr nehme ich ein Geschenk mit. Doch dazu möchte ich einen separaten Beitrag schreiben. Keine Sorge, du wirst es schon früh genug erfahren!
Private Ups and Downs
Natürlich sieht unser Wohnzimmer manchmal (ähm, oft!) so aus wie bei Hempels unterm Sofa. Doch trotz dieses Chaos haben wir viel Freude miteinander.
Nein, der Mental Load verschwindet nicht von heute auf morgen. Weißt Du, was dabei Fluch und Segen zugleich ist? Dass ich ihn besser ertragen kann. Nicht, weil er leichter geworden ist, sondern ich resilienter. Die Muskeln, die das Gewicht tragen, sind stärker geworden.
Nein, das Modell ist weder nachhaltig noch erstrebenswert und wie viele Frauen auf dem Planeten überlege ich jeden Tag, wie ich es optimieren könnte.
Nächsten Monat werde ich Dir berichten, wie weit ich da gekommen bin und ob sich die neuen Routinen, die wir testen, eingependelt haben.
Einen wunderschönen Frühling wünsche ich Dir!




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