Es ist nicht so, dass nichts passiert ist. Im Gegenteil: Ich habe an Kundenprojekten weitergearbeitet und Austauschgespräche geführt. Gleichgesinnte sind auf mich zugekommen – mit Ideen und Kooperationsvorschlägen.
Doch diese Projekte haben eines gemeinsam: Ich darf (noch) nicht darüber sprechen.
Denn sie sind entweder noch nicht spruchreif oder betreffen Kunden, die Kolleginnen akquiriert haben. Oder es fehlen noch zu viele Details, die nach und nach ergänzt werden sollen.
Klappe halten: kann ich
Da ich diesmal nicht so viel erzählen darf, kann ich den beruflichen Teil außergewöhnlich kurz halten und nutze ihn lieber, um eine Botschaft zu senden.
Wenn Du mich im vergangenen Monat für Dein Kundenprojekt ins Boot geholt oder auf eine Kooperation angesprochen hast, bin ich Dir von Herzen dankbar.
Mach Dir keine Sorgen: Auf meine Verschwiegenheit kannst Du Dich verlassen. Ich werde hier (verfrüht) keine Details preisgeben oder, wenn überhaupt, nur auf Deinen ausdrücklichen Wunsch hin. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein, aber wer weiß.
Mund aufmachen: kann ich auch
Vielleicht hast Du noch nicht mit mir zusammengearbeitet, aber schon gesehen, dass ich für internationale Events mit Impact brenne und überlegst, ob wir gemeinsam was organisieren könnten.
Auch dann möchte ich Dir etwas versprechen: Wenn wir zusammen ein Event organisieren, das etwas Sichtbarkeit vertragen kann, bin ich auch verdammt gut darin, Krach zu machen. So richtig hart auf die Werbetrommel zu schlagen.
Meine „Netzwerkerei“, meine Tüchtigkeit und die Art und Weise, wie ich darüber berichte, gefallen nicht allen. Das habe ich in den 12 Jahren, seit ich selbstständig bin, oft festgestellt.
Doch von den Ergebnissen profitierst Du jetzt auch. Denn ich kenne unter anderem:
- Eventlocations in Deutschland – die perfekt für ein internationales Publikum sind,
- Technikanbieter, die an Mensch und Umwelt denken,
- Bands (Okay, nur ein paar, da ist noch Luft nach oben),
- Keynote-Speaker:innen, Referent:innen und Comedians,
- Moderator:innen, die kein internationales Publikum scheuen.
Und ja, natürlich AUCH die besten Dolmetscher:innen Deutschlands und Europas.
Die nicht nur Worte, sondern Emotionen in alle möglichen Sprachen übertragen können.
Also vielleicht lohnt es sich, dass wir uns austauschen, wenn Du ein Event mit internationalen Gästen planst. Auch wenn ein mehrsprachiges Dreamteam nicht ins Budget passt.
Privatkram: „Wie machst Du das bloß?“
Ja, manchmal frage ich mich auch, wie ich nach einer turbulenten Nacht, wo die Kinder mehrmals (und nie aufeinander abgestimmt) wach geworden sind, überhaupt noch an LinkedIn, Events, Content, kreatives Arbeiten und all den Quark denken kann.
Da der „berufliche“ Teil diesmal kürzer ausfällt, kann ich privat ein bisschen mehr ausholen.
Nein, mein Mann und ich haben uns das nicht so wunderbar fifty-fifty aufgeteilt. Ich leiste schon mehr Care-Arbeit und vor allem „Denkarbeit“. Immerhin fragt er regelmäßig, wie er „helfen“ kann. Dann drücke ich ihm einfach den Wäschekorb in die Hand. Oder einen Putzlappen.
Doch ich bin ihm dankbar, dass er mir den Rücken freihält, wenn ich stark ausgelastet oder beruflich unterwegs bin.
So sieht mein Tag ungefähr aus:
5:30–6:00 Uhr: Ich stehe auf und arbeite an Projekten, die viel Konzentration oder Kreativität erfordern. Zum Beispiel an der Lokalisierung oder kreativen Übersetzung von Inhalten für den italienischen Markt, der Vorbereitung auf einen Dolmetscheinsatz, der Planung eines Events oder Gesprächs – für mich oder Kunden. Auch Blog- und LinkedIn-Beiträge werden in den frühen Morgenstunden getextet.
7:20 Uhr: Mein Mann holt die Kinder, gibt Flavio seine Flasche und bereitet das Frühstück vor. Ich versuche inzwischen, da weiter zu machen, wo ich aufgehört hatte.
7:45 Uhr: Ich übernehme die Kinder, damit mein Mann zur Arbeit fahren kann. Was folgt, ist eine hektische Stunde, in der ich viel tröste, verhandle (wer was anziehen soll/darf/kann/muss) und schnell die Brotdosen fertig packe. Dann geht es zu Fuß oder mit dem Lastenrad zum KiGa und zur Kinderkrippe.
Der Tagesablauf danach ist nicht so geregelt, kann aber ungefähr so aussehen:
Von 9:00 bis 12:00 Uhr arbeite ich weiter an Projekten, beantworte aber auch zwischendurch Kommentare auf LinkedIn, Anfragen, Nachrichten und ab und zu nervige Werbeanrufe. Auch Online-Meetings mit (potenziellen) Kunden und Partnern finden oft in diesem Zeitraum statt.
In der Mittagspause muss ich oft auch eine Runde Haushalt machen: Dinge wie Wäsche waschen und draußen aufhängen (Ja, da bin ich voll und ganz die italienische Hausfrau :D).
Wobei ich einiges outgesourct habe: 2–3 Mal im Monat kommt eine Reinigungshilfe – in Belgien wird das sogar staatlich gefördert – und ich nehme den örtlichen Bügelservice in Anspruch.
Zwischen 13:30 und 15:00 Uhr versuche ich berufliche To-dos abzuarbeiten, bevor ich wieder zur KiGa und Kinderkrippe muss.
Die Zeit zwischen 15:30 und 17:30 Uhr gehört, wenn ich zu Hause bin, mir und den Kindern. Dann toben wir uns je nach Wetter im eigenen Garten, auf dem Spielplatz oder im Wohnzimmer aus. Danach (Mein Mann ist inzwischen zurück) widme ich mich dem Abendessen.
Abends sind manchmal Netzwerkveranstaltungen und einmal die Woche Poledance geplant. Aktuell auch der IHK-Lehrgang Eventmanagement (mehr dazu nächsten Monat).
Nach 20:00 Uhr nehme ich mir Zeit für das, was an dem Tag noch nicht an der Reihe war: Yoga, Arbeit am Rechner, die keine Konzentration erfordert (z. B. die Buchhaltung), oder … mehr Haushalt. Die Kinder bringt Papa meist ins Bett.
Spätestens um 22:00 Uhr muss ich schlafen, wenn ich auch den nächsten Tag überleben will.
Wenn ich auf einem Event oder Dolmetscheinsatz bin, übernimmt eine Babysitterin oder meine Mutter – die extra aus Italien kommt – den einen oder anderen Punkt.
Lust auf einen Austausch?
Der Drahtseilakt zwischen Diskretion und Sichtbarkeit ist also nicht einfach.
Die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Me-Time auch nicht wirklich … naja, das hattest Du schon geahnt.
Interessieren Dich diese Themen auch? Dann lass uns doch darüber sprechen.
Du findest mich demnächst auf der IMEX. Oder wir vereinbaren einen Call. Melde Dich gerne per WhatsApp, Signal, LinkedIn oder E-Mail bei mir. Hier meine Kontaktdaten:
Tel.: +49 (0) 176 71 95 20 85





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